FTX Insolvenzstreit: Chinesische Gläubiger fordern 470 Millionen Dollar
Mehr als 500 chinesische Gläubiger wehren sich gegen FTXs Pläne, Auszahlungen in Höhe von 470 Millionen Dollar an Nutzer in Ländern mit strengen Kryptoregulierungen zu blockieren. Die Gruppe, die Forderungen von 380 Millionen Dollar vertritt, hat US-Anwälte eingeschaltet und formelle Einwände beim Insolvenzgericht eingereicht. Die Gläubiger betonen, dass es sich nicht nur um eine abstrakte Summe handelt, sondern um existenzielle Gelder für betroffene Anleger. Dieser Fall könnte Präzedenzwirkung für die Behandlung internationaler Gläubigeransprüche in Krypto-Insolvenzverfahren haben.
Chinesische Gläubiger fordern FTX heraus: 470 Millionen Dollar Auszahlungsstopp
Über 500 chinesische Gläubiger lehnen sich gegen FTXs Versuch auf, Auszahlungen in Höhe von 470 Millionen Dollar an Nutzer in Ländern mit restriktiven Kryptogesetzen zu verzögern. Die Gruppe, die Forderungen in Höhe von 380 Millionen Dollar vertritt, hat US-Rechtsbeistand eingeschaltet und formelle Einwände beim Insolvenzgericht eingereicht.
"470 Millionen Dollar sind nicht nur eine kalte Zahl – dahinter stehen unzählige Familien, die bereits einmal verletzt wurden", sagte Will, ein Gläubiger, der die Reaktion koordiniert. Der Streit dreht sich um den Antrag von FTX, Auszahlungen in 49 Ländern zurückzuhalten, wobei China 82% der eingefrorenen Gelder ausmacht.
Die Gläubiger äußern Bedenken hinsichtlich der Verfahrensgerechtigkeit und prüfen eine gemeinsame Rechtsvertretung. Beim zuständigen Insolvenzgericht wurden bereits 35 formelle Einwände eingereicht.